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Lexikon

In unserem Lexikon haben wir die wichtigsten Begriffe rund um unsere Produktpalette für Sie zusammengefasst.
A2 (V2A)
In der Werkstofftechnik ein Kürzel für einen korrosionsfesten Edelstahl.    Quelle
Acrylglas
siehe Polymethylmethacrylat (PMMA)
Brandschutzklassen (nach DIN 4102)
A - nicht brennbar z.B. Beton, Aluminium
A1 - nicht brennbar z.B. Glaswolle
A2 - nicht brennbar z.B. Gipskartonplatten
B - brennbar
B1 - schwer entflammbar z.B. Div. Kunststoffe, der Brand muss nach entfernen der Brandquelle verlöschen
B2 - normalentflammbar z.B. Holzbauteile und Holzwerkstoffe mit einer Dicke > 2 mm
B3 - leichtenflammbar z.B. Holzbauteile und Holzwerkstoffe mit einer Dicke < 2 mm
M1 - schwer entflammbar , französischer Standard entspricht B1
Brettschichtholz
Holzbretter, werden technisch getrocknet, gehobelt und dann der Länge nach mittels Keilzinkung zu sogenannten Lamellen verbunden. Diese Brettlamellen werden danach zu Kanthölzern verschiedener Dimensionen verleimt und abschließend nochmals gehobelt. Für die Herstellung wird Massivholz verwendet. In der Regel wird ein Brettschichtholz immer aus einer Holzart hergestellt. Es finden Eichen-, Lärchen-, Erlen- und meist Fichtenhölzer Verwendung.Die Herstellung erfolgt in verschiedenen Qualitäten sowohl in optischer wie auch in statischer Hinsicht. Da Brettschichtholz aus vorsortierten und von Fehlstellen befreiten Hölzern gefertigt werden lassen sich Tragfähigkeiten erreichen, die mit Vollholz nicht erreichbar sind.Es sind größere Querschnitte möglich als beim Vollholz, außerdem ist die Herstellung gebogener Träger möglich.Da Brettschichtholz aus getrocknetem Holz hergestellt wird und mehrschichtig aufgebaut ist findet keine Rissbildung, wie bei Vollholz, statt. Somit eignen sich Leimbinder hervorragend für offene Dachkonstruktionen in Wohnhäusern oder für andere Zwecke, bei denen die unvermeidliche Rissbildung von Vollholz unerwünscht ist.     Quelle
Dibond
Eingetragener Markenname der Firma Alcan Singen für Aluminium-Verbundplatten
DIN 4102
siehe Brandschutzklassen (nach DIN 4102)
eloxieren
Eloxal ist die Abkürzung für elektrolytische Oxidation von Aluminium.Aluminium wird elektrolytisch oxidiert, um eine 5 bis 25 µm dünne Schicht zu erzeugen, die das sehr unedle Metall vor Korrosion schützt. (Die natürliche Oxidschicht des Aluminiums beträgt nämlich lediglich 0,1 µm bis 0,5 µm)    Quelle
EN AW
Die Werkstoffnummer einer Aluminiumlegierung beginnt nach Europäischer Normung immer mit EN AW gefolgt von vier Ziffern für eine Knetlegierung oder EN AC gefolgt von fünf Ziffern für eine Gusslegierung.    Quelle
Extrusion (Fertigungstechnik)
Bei der Extrusion (v. lat.: extrudere = herausziehen) werden Kunststoffe oder andere zähflüssige Materialien in einem kontinuierlichen Verfahren durch eine Düse gepresst. Dazu wird der Kunststoff - das Extrudat - zunächst durch einen Extruder (auch Schneckenpresse genannt) mittels Heizung und innerer Reibung aufgeschmolzen und homogenisiert. Weiterhin wird im Extruder der für das Durchfließen der Düse notwendige Druck aufgebaut. Nach dem Austreten aus der Düse erstarrt der Kunststoff in einer Kalibrierung. Der Querschnitt des so entstehenden geometrischen Körpers entspricht der verwendeten Düse oder Kalibrierung. Produkte: Durch Extrusion können beispielsweise nahtlose Rohre und Profile mit über der Länge konstantem Querschnitt, aber auch beliebig lange und zumeist auf Rollen gewickelte Bahnen aus Kunststofffolie hergestellt werden.     Quelle
Glasfaserverstärkter Kunststoff
Glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK, ist ein Faserverbundwerkstoff aus einem Kunststoff (z. B. Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyamid) und Glasfasern.

GFK ist auch unter der Bezeichnung Fiberglas bekannt. Fiber kommt hier aus dem Englischen (fibre, amerikanisch: fiber) und bedeutet Faser. Er ist der am häufigsten eingesetzte langfaserverstärkte Kunststoff.    Quelle
Halbzeug
Als Halbzeuge bezeichnet man in der Fertigung solche bereits vor- oder zubereiteten Rohmaterialien, die in größeren Abmessungen vorliegen, insbesondere also Bleche, Stangen, Hohlstäbe, Profile und Coils. Dabei wird ein Halbzeug in der Regel so ausgewählt, dass eine Dimension (beispielsweise der Durchmesser oder die Dicke) bereits der entsprechenden Dimension des herzustellenden Produktes bestmöglich entspricht; in den anderen Dimensionen (Länge, Breite) wird das Halbzeug auf die jeweils benötigten Abmessungen zugeschnitten. Halbzeuge liegen in der Regel in genormten Größen vor. Dies beinhaltet festgelegte Toleranzen.    Quelle
ISO
Die Internationale Organisation für Normung, Kurzbezeichnung ISO, ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen aus über 150 Ländern. Die Organisation wurde am 23. Februar 1947 in Genf gegründet. Die ISO erarbeitet internationale Normen (engl. standards) in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik, für die die IEC zuständig ist. Der DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN) ist seit 1951 Mitglied der ISO für die Bundesrepublik Deutschland.    Quelle
K-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient (auch Wärmedämmwert, U-Wert, früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Er gibt die Energiemenge an, die bei 1 K Temperaturunterschied in jeder Sekunde durch eine Fläche von 1m² fließt. Besonders weit verbreitete Anwendung findet der Wärmedurchgangskoeffizient im Bauwesen, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient.
Lexan
Eingetragener Markenname der Firma General Electric
siehe Polycarbonat
Lichttransmissionsgrad
Der Lichttransmissionsgrad einer Kunststoffplatte bezeichnet den prozentualen Anteil der Sonnenstrahlung im Bereich des sichtbaren Lichtes, der von außen nach innen übertragen wird. Die Höhe des Lichttransmissionsgrades ist abhängig vom Material und dessen Dicke.
Makrolon
Eingetragener Markenname der Firma Bayer siehe Polycarbonat
Plexiglas
Eingetragener Markenname der Firma Röhm siehe Polymethylmethacrylat (PMMA)
Polycarbonat (PC)
Polycarbonate sind synthetische Polymere aus der Familie der Polyester, und zwar aus Kohlensäure und Diolen. 1953 wurde das erste industriell relevante Polycarbonat (Kurzzeichen PC) von Hermann Schnell bei der Bayer AG entwickelt. Polycarbonate sind glasklar, einfärbbar, schweißbar und klebbar, außerdem sehr dimensionsstabil und besitzen eine hohe Schlagzähigkeit. Daher werden sie für Spritzgussartikel, wie zum Beispiel für die Herstellung von CDs und Isolierfolien eingesetzt.    Quelle
Polyethylen (PE)
Polyethylen (Kurzzeichen PE, veraltet Polyäthylen, gelegentlich auch Polyethen genannt) ist ein durch Polymerisation von Ethen [CH2 = CH2] hergestellter, teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff.    Quelle
Polyethylenterephthalat (PET)
Polyethylenteraphthalat (Kurzzeichen PET) ist ein durch Polykondensation hergestellter thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester. Die Monomere, aus denen PET hergestellt wird, sind Terephthalsäure (1,4-Benzoldicarbonsäure) und Ethylenglykol (1,2-Dihydroxyethan, 1,2-Ethandiol).    Quelle
Polymethylmethacrylat (PMMA)
Polymethylmethacrylat (Kurzzeichen PMMA), bekannter unter den Handelsnamen "Plexiglas" (Fa. Röhm) oder auch als Acrylglas ist ein synthetischer, glasähnlicher Kunststoff. In den ehemaligen RGW-Staaten wurde PMMA als "Piacryl" bezeichnet.    Quelle
Polypropylen (PP)
Polypropylen (Kurzzeichen PP, gelegentlich auch Polypropen genannt) ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Polypropylen wird durch Polymerisation des Monomers Propen mit Hilfe von Katalysatoren gewonnen.    Quelle
Polystyrol (PS)
Polystyrol (Kurzzeichen PS, gelegentlich auch Polystyren genannt) ist ein amorpher, transparenter Thermoplast. Es ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt.    Quelle
Polyvinylchlorid (PVC)
Polyvinylchlorid (Kurzzeichen PVC) ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. Es ist hart und spröde, von weißer Farbe und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weicher, formbar und für technische Anwendungen geeignet.    Quelle
RAL
RAL ist eine Normung für verschiedene Farben, wie sie im Maschinenbau oder in der Bautechnik verwendet werden; das Akronym stand ursprünglich für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen. Heute hat das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. unter anderem die Aufgabe, diese Tradition fortzusetzen und neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Farb-Normung umzusetzen. Der Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen erarbeitete gemeinsam 1925 eine Farbtabelle (RAL-Farbsammlung), um einer Farbe eine eindeutige Zahl zuzuweisen. Ursprünglich bestand die Tabelle nur aus 40 Farben, später wurde sie auf ca. 210 Farben ergänzt. Der Vorteil ist, dass zwischen Kunde und Lieferant nur mehr eine RAL-Nummer und kein Farbmuster ausgetauscht werden muss.     Quelle


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